Was im Impfstoff steckt, warum er jedes Jahr angepasst wird und für wen die Impfung besonders sinnvoll ist. Mit den Schweizer Empfehlungen 2026/27, echten Zahlen und Evidenz-Check.
Medizinisch geprüft von: Ärztliche Redaktion HLTHY · Zuletzt aktualisiert: 17.10.2026 · Lesezeit 11 Min. · HLTHY Redaktion

Diese Seite dient der unabhängigen medizinischen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Eine gute Impfentscheidung braucht keine Angst und keine Versprechen. Sie braucht die richtigen Daten.
Die Grippeimpfung verhindert nicht jede Infektion. Sie kann aber das Risiko einer Influenza und insbesondere schwerer Verläufe senken. Wie gut sie wirkt, hängt von der Saison, den zirkulierenden Viren, dem Alter und dem individuellen Immunsystem ab.
«Ich war letztes Jahr geimpft, das reicht.»
Nein. Die Viren verändern sich, und der Schutz lässt über die Monate nach. Deshalb wird jedes Jahr geimpft.
«Ich hatte trotz Impfung Grippe, also bringt sie nichts.»
Falsch. Keine Grippeimpfung verhindert jede Infektion. Schutz vor Erkrankung und Schutz vor schweren Verläufen sind zwei verschiedene Dinge.
«Der Dreifachimpfstoff ist schlechter als der frühere Vierfachimpfstoff.»
Nein. Die weggefallene B/Yamagata-Linie wurde seit Jahren nicht mehr nachgewiesen. Die WHO empfiehlt sie deshalb nicht mehr.
«Die Impfung kann eine Grippe auslösen.»
Nein. Die in der Schweiz verfügbaren Impfstoffe sind inaktiviert und enthalten keine vermehrungsfähigen Viren.
«Wer jung und gesund ist, kann sich nicht impfen lassen.»
Falsch. Auch ohne Risikofaktor ist die Impfung möglich, wenn Sie Ihr persönliches oder berufliches Risiko senken möchten.
«Schwangere sollten sich besser nicht impfen lassen.»
Falsch. Die Schwangerschaft gehört in der Schweiz ausdrücklich zu den Impfempfehlungen.
Die echte Grippe wird durch Influenzaviren verursacht und ist etwas anderes als eine gewöhnliche Erkältung.
Typisch sind ein relativ plötzlicher Beginn, Fieber, ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl, Kopf- und Muskelschmerzen und Husten. Besonders bei älteren Menschen kann Influenza aber auch ohne hohes Fieber verlaufen. Mögliche Komplikationen sind Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Herzmuskelentzündung sowie neurologische Komplikationen.
Die Grippeimpfung schützt deshalb gegen Influenza, nicht gegen jedes Virus, das im Winter Husten, Schnupfen oder Fieber verursacht. Gegen gewöhnliche Erkältungsviren und gegen SARS-CoV-2 schützt sie nicht.
Für die saisonale Grippe beim Menschen sind vor allem Influenza A und Influenza B relevant. Bei Influenza A spielen derzeit vor allem die Subtypen A(H1N1)pdm09 und A(H3N2) eine Rolle.
Bei Influenza B zirkuliert seit Jahren praktisch nur noch die Victoria-Linie. Die früher ebenfalls wichtige B/Yamagata-Linie wurde seit Jahren nicht mehr nachgewiesen. Deshalb empfiehlt die WHO keine routinemässige Yamagata-Komponente mehr.
Der aktuelle Impfstoff ist wieder trivalent, enthält also drei Komponenten. Das bedeutet nicht, dass er schlechter geworden ist: Er enthält genau die drei aktuell relevanten.
Für die nördliche Hemisphäre empfiehlt die WHO für die Saison 2026/27 bei eibasierten Impfstoffen:
| Virustyp | Impfstoffkomponente |
|---|---|
| Influenza A(H1N1)pdm09 | A/Missouri/11/2025-ähnliches Virus |
| Influenza A(H3N2) | A/Darwin/1454/2025-ähnliches Virus |
| Influenza B, Victoria-Linie | B/Tokyo/EIS13-175/2025-ähnliches Virus |
Die Zusammensetzung wird jedes Jahr neu festgelegt. Die WHO wertet dafür weltweit die Daten ihres Überwachungsnetzwerks GISRS (Global Influenza Surveillance and Response System) aus. Für die nördliche Hemisphäre erfolgt die Empfehlung jeweils im Februar, damit genug Zeit für Herstellung und Zulassung bis zum nächsten Winter bleibt.
Influenzaviren verändern sich laufend. Vor allem ihre Oberflächenproteine Hämagglutinin und Neuraminidase mutieren schrittweise, man spricht von Antigendrift. Antikörper aus einer früheren Infektion oder Impfung erkennen neue Varianten dadurch schlechter.
Zusätzlich lässt der Impfschutz über die Monate nach. Eine systematische Übersichtsarbeit zeigte eine messbare Abnahme der Schutzwirkung mit zunehmendem Abstand zur Impfung. Deshalb wird jährlich geimpft.
Hämagglutinin (HA) vermittelt die Bindung des Virus an die Wirtszelle und ist das wichtigste Ziel schützender Antikörper. Punktmutationen in den antigenen Regionen von HA führen über die Saisons zu einer zunehmenden Abweichung vom Impfstamm (antigenic drift). Grössere Neukombinationen von Gensegmenten (antigenic shift) sind selten und können Pandemien auslösen.
Die 2026 in der Schweiz verfügbaren Grippeimpfstoffe sind inaktiviert. Sie enthalten also keine vermehrungsfähigen Influenzaviren.
Das Immunsystem trifft vor allem auf das Oberflächenantigen Hämagglutinin und bildet daraufhin:
Kommt es später zum Kontakt mit einem ausreichend ähnlichen Influenzavirus, reagiert das Immunsystem schneller. Der volle Schutz ist etwa 10 bis 14 Tage nach der Impfung aufgebaut.
Nein, nicht mit den in der Schweiz verwendeten Impfstoffen. Inaktiviertes Virusmaterial kann sich im Körper nicht vermehren und deshalb keine Influenza auslösen.
Nach der Impfung können vorübergehend auftreten:
Das ist eine Impfreaktion, keine Influenza. Die Beschwerden verschwinden normalerweise innert weniger Tage.
Die derzeit in der Schweiz verfügbaren Grippeimpfstoffe werden in bebrüteten Hühnereiern hergestellt. Die Virusstämme werden darin vermehrt, anschliessend gewonnen, gereinigt und inaktiviert. Je nach Präparat wird das Virus zusätzlich aufgespalten oder auf bestimmte Oberflächenantigene aufgereinigt.
Der fertige Impfstoff enthält eine exakt definierte Menge Hämagglutinin. Die Standardimpfstoffe der Saison 2026/27 enthalten 15 µg pro Virusstamm, insgesamt also 45 µg.
Mit zunehmendem Alter reagiert das Immunsystem häufig schwächer auf Impfungen, man spricht von Immunoseneszenz. Eine Antwort darauf ist eine höhere Antigenmenge.
Der in der Schweiz verfügbare Hochdosisimpfstoff enthält 60 µg Hämagglutinin pro Virusstamm, insgesamt 180 µg statt 45 µg.
Eine grosse randomisierte Studie mit fast 32'000 Menschen ab 65 Jahren zeigte gegenüber der Standarddosis eine um 24,2 % höhere relative Wirksamkeit gegen laborbestätigte Influenza. Neuere Metaanalysen stützen einen Vorteil hochdosierter Impfstoffe bei älteren Menschen auch bei mehreren Endpunkten zu Spitaleinweisungen.
Nach den Empfehlungen von BAG und Eidgenössischer Kommission für Impffragen (EKIF) wird die Impfung insbesondere empfohlen für:
| Gruppe | Empfehlung |
|---|---|
| Menschen ab 75 Jahren | empfohlen, vorzugsweise Hochdosis |
| 65 bis 74 Jahre mit zusätzlichem Risikofaktor | empfohlen, vorzugsweise Hochdosis |
| 65 bis 74 Jahre ohne weiteren Risikofaktor | empfohlen |
| Schwangere und Frauen bis vier Wochen nach der Geburt | empfohlen |
| Chronische Herz- oder Lungenerkrankungen | empfohlen |
| Diabetes und bestimmte Stoffwechselerkrankungen | empfohlen |
| Immunschwäche, Krebserkrankung, HIV | empfohlen |
| Nieren- oder Lebererkrankungen | empfohlen |
| Bestimmte neurologische Erkrankungen | empfohlen |
| Bestimmte frühgeborene Kinder ab 6 Monaten | empfohlen |
| Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen | empfohlen |
| Enge Kontaktpersonen von Risikopersonen | empfohlen |
| Gesundheitspersonal | besonders empfohlen |
| Regelmässiger Kontakt zu Geflügel oder Wildvögeln | empfohlen |
Auch Menschen ohne Risikofaktor können sich impfen lassen, wenn sie ihr persönliches oder berufliches Influenzarisiko senken möchten. Für Erwachsene unter 65 Jahren wird normalerweise ein Standarddosisimpfstoff verwendet.
Die Standardimpfstoffe sind ab 6 Monaten zugelassen. Kinder zwischen 6 Monaten und 8 Jahren, die noch nie gegen Grippe geimpft wurden, erhalten in der ersten Saison zwei Dosen im Abstand von mindestens vier Wochen. Ab 9 Jahren genügt eine Dosis pro Saison.
Die Grippeimpfung wird in der Schweiz während der Schwangerschaft ausdrücklich empfohlen. Das hat zwei Vorteile:
Schutz der Mutter: Eine Schwangerschaft erhöht das Risiko eines komplizierten Grippeverlaufs.
Schutz des Neugeborenen: Mütterliche Antikörper gelangen über die Plazenta zum Kind. So erhält es in den ersten Lebensmonaten einen gewissen Schutz, obwohl Säuglinge unter sechs Monaten selbst noch nicht geimpft werden können.
Eine randomisierte Studie zeigte einen Schutz sowohl für die Mutter als auch für den jungen Säugling. Eine systematische Übersichtsarbeit von 2023 fand keinen Hinweis darauf, dass die saisonale Grippeimpfung in der Schwangerschaft relevante negative Schwangerschaftsausgänge erhöht; die zugrunde liegenden Beobachtungsdaten waren allerdings teilweise von niedriger Qualität.
Es gibt keine ehrliche einzelne Prozentzahl, die für jede Saison gilt. Die Wirksamkeit hängt unter anderem ab von:
| Faktor | Einfluss |
|---|---|
| Übereinstimmung von Impf- und zirkulierenden Viren | sehr wichtig |
| Influenza-Subtyp | relevant |
| Alter | relevant |
| Immunschwäche | relevant |
| Vorerkrankungen | relevant |
| Zeit seit der Impfung | relevant |
| Individuelle Vorimmunität | relevant |
Bei gesunden Erwachsenen senkte die Impfung in randomisierten Studien das Risiko einer laborbestätigten Influenza im Mittel von etwa 2,3 % auf 0,9 %. Das absolute Risiko hängt dabei stark von der Stärke der jeweiligen Saison ab.
Bei Erwachsenen im Spital fand eine Metaanalyse über mehrere Saisons eine Schutzwirkung gegen eine Spitaleinweisung wegen laborbestätigter Influenza von rund 41 %.
Wie gut die Impfung schützt, variiert von Saison zu Saison. Auch wenn sie eine Infektion nicht immer verhindert, kann sie das Risiko schwerer Verläufe und Komplikationen senken.
Das BAG empfiehlt die Impfung von Mitte Oktober bis zum Beginn der Grippewelle. Diese beginnt in der Schweiz typischerweise zwischen Dezember und März, häufig im Januar.
Der Zeitpunkt ist ein Kompromiss:
Für die meisten Menschen sind Oktober und November deshalb ideal. Eine Impfung im Dezember ist nicht automatisch zu spät: Solange die Grippewelle noch nicht begonnen hat, kann sie weiterhin sinnvoll sein.
Eine echte Gegenanzeige ist vor allem eine relevante Überempfindlichkeit gegen Bestandteile des jeweiligen Impfstoffs. Bei einer mittelschweren bis schweren akuten Erkrankung mit Fieber wird die Impfung normalerweise verschoben.
Ein früheres Guillain-Barré-Syndrom innerhalb von sechs Wochen nach einer Grippeimpfung ist keine automatische absolute Gegenanzeige, erfordert aber eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung.
Die 2026 in der Schweiz verfügbaren Impfstoffe werden in Hühnereiern hergestellt und können Spuren von Hühnereiweiss (Ovalbumin) enthalten. Die Schweizer Fachinformationen führen eine entsprechende Überempfindlichkeit unter den Gegenanzeigen. Ein zellbasierter Impfstoff, der hier eine Alternative sein könnte, ist in der Saison 2026/27 in der Schweiz nicht verfügbar.
Bei bekannter schwerer Hühnereiallergie sollte die Wahl des Impfstoffs individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden.
Das Guillain-Barré-Syndrom (GBS), eine seltene entzündliche Nervenerkrankung, wird oft als Argument gegen die Grippeimpfung genannt. Die Daten sind deutlich differenzierter.
Eine Metaanalyse von 22 epidemiologischen Studien fand keinen statistisch signifikanten Anstieg des GBS-Risikos nach saisonaler Grippeimpfung. Nach einer grippeähnlichen Erkrankung war das Risiko dagegen deutlich erhöht. Die Schweizer Impfinformationen beziffern ein GBS in zeitlichem Zusammenhang mit einer Grippeimpfung auf etwa 1 pro 1 Million Impfungen; nach einer Grippeerkrankung ist es wesentlich häufiger.
Ja. Das BAG erlaubt die Grippeimpfung gleichzeitig mit, vor oder nach einer Covid-19-Impfung. Eine 2026 publizierte systematische Übersichtsarbeit stützt grundsätzlich Wirksamkeit und Sicherheit der gleichzeitigen Gabe saisonaler Grippeimpfstoffe mit anderen Impfstoffen.
Eine Metaanalyse verschiedener Impfstudien zeigte, dass zu wenig Schlaf rund um eine Impfung mit einer schwächeren Antikörperantwort verbunden sein kann. Eine 2026 publizierte Studie fand zudem mechanistische Effekte von gestörtem Schlaf im Tiermodell sowie ein höheres Grippe-Risiko bei geimpften Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe.
Das beweist nicht, dass eine Nacht länger schlafen die Impfung unmittelbar verbessert. Es unterstreicht aber die Bedeutung von Schlaf für die Immunantwort.
Eine Metaanalyse von 2022 fand Hinweise, dass körperliche Aktivität und teilweise auch Bewegung rund um die Impfung die Antikörperantwort günstig beeinflussen können. Die Studien waren allerdings klein und teils methodisch limitiert. Eine neue Übersichtsarbeit von 2026 bestätigt einen möglichen Effekt, die Daten bleiben aber heterogen.
| Faktor | Stand der Evidenz | Einordnung HLTHY |
|---|---|---|
| Ausreichend Schlaf | Hinweise auf bessere Antikörperantwort | sinnvoll, aber keine Impfrituale nötig |
| Regelmässige Bewegung | kleine, heterogene Studien | gesund, aber kein «Impf-Booster» |
| Hartes Training direkt vor der Impfung | nicht belegt | nicht nötig |
| Vitamin D | kein überzeugender Zusammenhang mit der Impfantwort | Mangel behandeln, nicht als Verstärker einnehmen |
| Zink, Vitamin C, «Immunbooster» | keine ausreichende klinische Evidenz | keine Hochdosis-Präparate wegen der Impfung |
Defizite korrigieren, ausgewogen essen, ausreichend schlafen. Hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel nur wegen der Impfung braucht es nicht.
Für diese Saison sind laut BAG vier inaktivierte Grippeimpfstoffe verfügbar: drei Standarddosisimpfstoffe ab 6 Monaten und ein Hochdosisimpfstoff ab 65 Jahren. Ein nasaler Lebendimpfstoff und ein zellbasierter Impfstoff sind nicht verfügbar. Die aktuelle Übersicht finden Sie beim Bundesamt für Gesundheit.
Die Grippeimpfung ist kein Versprechen, nie krank zu werden. Sie ist eine gut untersuchte, sichere Möglichkeit, das Risiko einer Influenza und vor allem schwerer Verläufe zu senken. Für wen sie besonders wichtig ist und welcher Impfstoff passt, lässt sich im persönlichen Gespräch klären.
| Marker | Bedeutung |
|---|---|
| A | Leitlinie, systematische Übersichtsarbeit oder Metaanalyse |
| B | Randomisierte oder kontrollierte klinische Studie |
| C | Beobachtungsstudie oder Real-World-Daten |
| M | Mechanistische, pharmakologische oder präklinische Evidenz |
HLTHY-Evidenzklassifikation zur Orientierung; keine formale GRADE-Bewertung.
Eine feste Prozentzahl gibt es nicht. Die Wirksamkeit hängt von Saison, zirkulierenden Viren, Alter und Gesundheitszustand ab. Auch wenn sie nicht jede Infektion verhindert, kann sie das Risiko schwerer Verläufe senken.
In der Schweiz von Mitte Oktober bis zum Beginn der Grippewelle, die meist zwischen Dezember und März einsetzt. Für die meisten Menschen sind Oktober und November ideal; eine Impfung im Dezember ist nicht automatisch zu spät.
Das BAG empfiehlt die Impfung unter anderem ab 65 Jahren, in der Schwangerschaft, bei chronischen Erkrankungen, für Gesundheitspersonal und für enge Kontaktpersonen von Risikopersonen. Auch Gesunde können sich impfen lassen.
Nein. Die in der Schweiz verfügbaren Impfstoffe sind inaktiviert und enthalten keine vermehrungsfähigen Viren. Kurzzeitige Beschwerden wie Müdigkeit oder Gliederschmerzen sind eine Impfreaktion, keine Influenza.
Häufig sind Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopf- oder Muskelschmerzen und leicht erhöhte Temperatur. Sie verschwinden meist innert weniger Tage. Schwere Reaktionen sind sehr selten.
Ja. Sie wird in der Schweiz in der Schwangerschaft ausdrücklich empfohlen. Sie schützt die Mutter und über mütterliche Antikörper auch das Neugeborene in den ersten Lebensmonaten.
Er enthält die vierfache Antigenmenge pro Virusstamm. Ältere Menschen bilden damit eine stärkere Immunantwort. Das BAG empfiehlt ihn vorzugsweise ab 75 Jahren sowie zwischen 65 und 74 Jahren mit zusätzlichem Risikofaktor.
Ja. Laut BAG kann die Grippeimpfung gleichzeitig mit, vor oder nach einer Covid-19-Impfung erfolgen.
Die in der Schweiz verfügbaren Impfstoffe werden in Hühnereiern hergestellt und können Spuren von Hühnereiweiss enthalten. Bei bekannter schwerer Hühnereiallergie klären Sie die Impfung individuell mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Ja. Die Viren verändern sich, der Impfstoff wird jährlich angepasst, und der Schutz lässt über die Monate nach.
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